Yamaha Y125 Moegi

Kein Diesel, aber mal ein spannender Benziner in der Bonsai-Klasse. Yamaha stellt auf der Tokyo Motorshow Ende 2011 die „Y125 Moegi“ als Konzept vor. Neben all den unnötigen Schnellfahrmoppeds und am Ende doch nicht so praktischen Elektrorollern haben die Herren der Stimmgabel die Studie „Y125 Moegi“ in das Rampenlicht geschoben. Der Name erscheint seltsam, die Optik dafür irgendwie vertraut. Für mich steckt ein wenig Quickly drin, andere erwähnen das erste Motorrad von Yamaha. Einen Nachbau der DKW RT 125, welcher YA-1 getauft wurde. Und falsch liegt man damit nicht. Tropfenförmiger Tank, große Räder, schmale Reifen – Wie man Motorräder früher mal gebaut hat. Angetrieben wird das ganze von einem 125er Viertakt-Einzylinder der gerade einmal 80kg Motorrad bewegen muss. Als Verbrauch wird ein Wert von 1,2l/100km anvisiert. Herrlich leicht und unbeschwert. Ein wirklich schickes kleines Motorrad zum Liebhaben, das ganz nebenbei noch ungemein praktisch und zeitgemäß ist. Sobald Yamaha sich dazu entschließt das Ding zu bauen und nach Europa zu bringen wird das quasi zur Pflicht vor jeder Eisdiele. Und hier jetzt noch ein Haufen Links. Viel mehr Informationen finden sich dort nicht, aber durchaus unterschiedliche Bilder. Der ein oder andere war selber in Tokyo und muss nicht die Yamaha Pressbilder nehmen. Dabei finden sich auch etliche Detailaufnahmen. z.B. von dem Zahnriemen und der Schaltwippe. In meinen Augen ist das Mopped abgesehen von ein paar Blinkern fertig und könnte damit zügig und tatsächlich Wirklichkeit werden. Das ist aber meine ganz persönliche Einschätzung.