VW meets Ducati

Es wird ja viel geredet … und auch viel geschrieben. So hat man VW in der Vergangenheit schon des öfteren nachgesagt in der Zweiradbranche Fuß fassen zu wollen. Die Wiederbelebung der Marke NSU wurde schon herbeigeschworen und als sich Volkswagen 2009 bei Suzuki eingestiegen ist regte ich erneut etwas in der Gerüchteküche und in der Presse wurden Zeichnungen von Designstudien rumgereicht. Jetzt ist es wieder soweit. In quasi jeder Zeitung und jedem Newsportal wird vermeldet das Volkswagen Interesse an Ducati hätte. Die seien ziemlich Pleite und daher willig. Wer ist denn jetzt eigentlich dieser Volkswagen? Eigentlich die Volkswagen AG. Die VW AG ist eine ziemlich große Firma die so ziemlich alles baut was mindestens 4 Räder hat. Das macht Sie aber gar nicht selber, sondern lässt das ihre Automobilmarken tun. Diese wäre aktuell:

  • Audi
  • Bentley
  • Bugatti
  • Lamborghini
  • MAN
  • Neoplan
  • Porsche
  • Scania
  • Seat
  • Škoda
  • Volkswagen
  • Volkswagen Nutzfahrzeuge

Ich habe keine Ahnung von Internationalen Finanzjonglierereien, und will die auch gar nicht haben. Aber bei der Namenssammlung fällt tatsächlich auf das zum einen kein Motorradhersteller dabei ist und man sich einen kleinen wie Ducati sicherlich leisten könnte. Die Vermutung laufen in die Richtung, das Ducati zu Audi sortiert werden würde. Das macht dann tatsächlich Sinn, denn dort hat man ja auch die Marken NSU und DKW in der Schublade, welche bis vor wenigen Jahrzehnten erfolgreich Motorräder produziert haben. Und Audi selber hat 1977 den Prototypen eines eigenen Motorrads auf die Räder gestellt. Was man so nennt. Es war ein leistungsgesteigerter Motor aus einem Audi 50 welcher unter der Leitung von Roland Gumpert in einen BMW Rahmen gesteckt wurde. Trägt den Titel T02 und steht bei Audi im Museum. Ich war selber nie da, deswegen habe ich kein Bild für euch, aber wer googlet, der findet. Die Dieselmotorrad-Szene kann so etwas glücklicherweise auch. Wie zuletzt Karl mit seiner K 1400 RS TDI gezeigt hat. Wir stellen es nur nicht ins Museum, sondern fahren damit. Würde ich jetzt mal kurz die Augen zumachen um einen Runde zu träumen, dann könnte natürlich gleich die Phantasie mit mir durchgehen. VW hat mit seinen ein bis zwei Liter Versuchsfahrzeugen und Prototypen gezeigt das sie einen kleinen Diesel bauen können, wenn sie wollen. Ob sie es tun wollen oder werden vermag ich gerade leider nicht zu sagen, die Glaskugel ist leider ein wenig beschlagen. Vermutlich bringt der Konzern weiter Vehikel vom Schlage eines Phaeton, Touareg, Q7 oder gleich des Veyron auf den Markt. So ist es wohl, wenn man keine Eier in der Hose hat, dann verkauft man lieber solche Potenzkrücken. Nachtrag: Das Audi-Motorrad steht zwar im Museum, ist aber tatsächlich fahrbereit. n-tv hat mal eine kleine Reportage gedreht wo die Maschine fahrend gezeigt wird. Ist online noch zu sehen: http://www.n-tv.de/mediathek/sendungen/auto/Audi-Motorrad-Z-02-article450439.html